Goslar liegt so nah, daß man gerne daran vorbeifährt. Aber ein Gang und eine Fahrt durch die Stadt und der Besuch des Bergwerksmuseums Rammelsberg ist sehr interessant. Nicht umsonst sind beides Welt-Kulturerbe.
Vor der Kaiserpfalz ist ein großer Parkplatz. Dieser Parkplatz hat eine interessante Geschichte. Hier stand nämlich der Kaiserdom. Als geistliches Gegengewicht zur Pfalz. Goslar war ja im frühen Mittelalter die deutsche Hauptstadt. Nach der napoleonischen Besetzung und Plünderung war die Stadt so marode, daß sie den baufälligen Dom als Steinbruch verkaufte. Heute steht nur noch die Domvorhalle. Hinter der Pfalz ist eine Plastik von Henry Moore (wie vor dem Ex-Kanzleramt in Bonn).
Man kann etliche Straßen mit dem Bike abfahren. Nur etwas nervig wegen der Einbahnstraßen. Was man tun sollte, ist vom Norden her mal durch das Breite Tor in die Stadt fahren. Vor dem Marktplatz muß man automatisch links, dann wieder versuchen rechts immer den Berg hoch und so halb rechts halten, das ist eine nette Gegend. Irgendwo kommt man wieder auf den Altstadtring. In der Frankenbergstr. vor dem Kloster ist ein Dreiecksparkplatz. Da kann man sich mal das Kloster ankucken. Das Tor ist recht ungewöhnlich, beinahe wie französisches Mittelalter. Ein Gang über den Marktplatz mit dem Rathaus sollte schon auch sein. Aber Goslar ist so nah, da kommt man halt mal wieder.
Wenn man Goslar in Richtung Norden auf der B 82 verläßt (Breites Tor immer gerade hoch), Fährt man fast am Kloster Grauhof vorbei. Das Mineralwasser-Kloster hat eine für Norddeutschland überraschend schöne Barockkirche (1711-1717). Von da aus geht es nach Immenrode und von da äüber eine nette Straße um die Ecke zum Schnaps-Kloster Wöltingerode.
Vom Parkplatz Kaiserpfalz geht es aus. Die Clausthaler Str. ist die B 241. Richtung Clöausgeht geht es links ab zum Bergwerk Rammelsberg.