Lange Zypressenallee nach Bolgheri. Im toskanischen Erzgebirge (Colline Metallifere) waren die Edelkastanien reif. Der Baum war unser Opfer. Herrliche Straßen da.
Die letzten drei Tage verbrachten wir in der Toskana. In Marina de Cecina. Für mehr als einen Ausflug in das "Teufelstal" bei Larderello und nach Massa Marittima war da natürlich keine Zeit mehr.
Aber schließlich war ich mit einer Gruppe schon 2003 zwei Wochen in der Gegend, siehe Link (neues Fenster): Toskana 2003.
Ein Tag des Urlaubes ging leider für die Fahrt von Paestum bis in die Toskana (600km) verloren. Die DB-Autoreisezüge fuhren ja in 2004 nicht von Neapel aus.
Stadtor von Bolgheri.
Auf dem Weg nach Larderello.
Im ganzen Tal von Larderello dampften früher heiße Quellen aus der Erde, manche wie Geysire. Alle wurden in Rohre gequetscht und in zahltreiche Kraftwerke geleitet. Man hat keine Quelle ausgelassen. Ein Landschaft voller Rohre, fast wie die Zäune von Christo.
Massa Marittima. Ein schöner Marktplatz mit Dom, ehemaliger Präfektur und Rathaus. Blick über die Stadt bis ans Meer zu den Hochhäusern von Follonica.
Massa Marittima vedankt seine Entstehung den Seeräubern und der Malaria. Die Bischöfe verlegten ihren Sitz von Populonia wegen der Seeräuber ins Hinterland auf einen Berg, der zudem malariafrei war.
Der Sieneser Bogen verband einen Wehrturm mit der neuen Festungsmauer auf der Bergspitze. Im Dom war es nicht so interessant. Unter einem Marienbild war ein aus einem römischen Sarkophag gebrochenes Relief mit Engeln. Wer hätte da gedacht, dass die Ummauerung mal mehr Aufmerksamkeit erregen würde als das Bild.
Abschluß des Urlaubes über Livorno, wo wir an dem Tag auf den Zug geladen wurden und durch lange Tunnel (Genua, Gotthart) nach Hildesheim fuhren.